Donnerstag, 28. Januar 2010

Tiere im Kunstunterricht


Vögel ohne Flügel
Pinguin meets Schwein

































Gestern hab ich mit einer 2. Klasse das Thema Tiere in Kunst begonnen.
Kriterien waren einerseits, dass nur geometrische Grundformen benutzt werden dürfen, und andererseits, dass die anderen Schüler das dargestellte Tier erraten können müssen (Was bei einigen Tieren recht schwer war).
Als erstes Zwischenergebnis kamen diese süßen Tierchen raus:

Dienstag, 26. Januar 2010

Winterbilder

...und da es momentan scheinbar jeder macht, hier auch ein paar Winterbilder aus Wassermalfarben von meinen Schülern:


Montag, 25. Januar 2010

Eierflug

Diese tolle Idee habe ich gerade in einem Buch gefunden. Das Buch (Thal/ Vormdohre: Methoden und Entwicklung) hat zwar überhaupt nichts mit Kunst / Gestalten zu tun, aber ich finde es passt genau in mein Verständnis von diesem Fach und wird schnellstmöglich ausprobiert.

Aufgabe:
Mehrere Teams konstruieren mit unterschiedlichen Materialien ein Fluggerät für ein rohes Ei, so dass es einen Fall aus 2-3 Meter Höhe unbeschadet überlebt.

Ziele:
Kooperation üben
gemeinsam eine kreative Problemlösung finden
miteinander kooperieren

Material (kann natürlich variiert werden):
pro Gruppe ein rohes Ei, zwei Luftballons, 1m Tesafilm, eine Schere, 20 Strohalme, zwei Blatt Papier A4

Durchführung:
Die Gruppen dürfen nur das angegebene Material zur Lösung des Problems benutzen. Es dürfen also keine anderen Materialien zur Verpackung des Eies benutzt werden! Falls die Schüler auf die Idee kommen das Ei schnell zu kochen, sind sie zwar ganzschön pfiffig, es ist aber nicht erlaubt. Die Teams haben ca. 20-30 Minuten Zeit zum Überlegen und Herstellen der Konstruktion. Und einen Namen brauch das Ding natürlich auch.
Dann können die Schüler den anderen Gruppen ihr Modell vorstellen und erläutern warum das Ei so heile bleiben müsste. Ach ja, und dann wird natürlich ausprobiert ob das Ei unbeschädigt bleibt. Die Bewertung kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen: Zustand des Eies nach der Landung, Professionalität der Präsentation, Originalität des Fluggeräts, Flugverhalten,...

Ich freu mich schon aufs ausprobieren und werde natürlich berichten!!! c.

abstrakte Bäume

Hier noch eine Kleinigkeit. Fächerübergreifend im Zusammenhang mit Sachkunde (Thema Bäume) entstanden.
Die Baumstämme, Äste und Zweige sind aus Tinte. Dazu einfach einen Klecks Tinte aufs Blatt tropfen, und mit einem Strohalm verpusten. Gleichzeitig gut geeignet zur Förderung der Mundmotorik.
Dann Kleber auf verschiedene Flächen des Papiers streichen, und letztendlich ein paar Papierschnipsel aus dem Locher drüberstreuen. Und fertig ist das kleine Kunstwerk....



Samstag, 23. Januar 2010

Pappteller Blumen

Wie hier angekündigt sollte der Weihnachtsbaum der den Flur der Schule schmückte umfunktioniert werden.

Daraus sind nun ein paar schöne Blumen entstanden, welche etwas Farbe in das winterliche weiß und grau bringen. Das ganze hat ca. eine Kunststunde gedauert. Noch schöner wäre es bestimmt, wenn nicht alle Blumen grün wären, aber da sie noch vom Tannenbaum über waren....



Pappmaschee Schweinerei

So. Es hat einige Wochen (Monate) gedauert bis diese kleinen Kunstwerke fertig wurden. Aber die Weihnachtszeit (und die Schweinegrippe) kam plötzlich dazwischen...
Entstanden sind sie mit meiner 1. Klasse. Die Kleinen hatten eine riesen Spaß beim herstellen.

Sonntag, 17. Januar 2010

Orphismus - die Überwindung des Kubismus

Im Kunstunterricht mit einer 2. Klasse sind einige Bilder entstanden, die wohl am ehesten dem Orphismus
(wurde im Jahre 1912 für die Bilder Robert Delaunays von dem Schriftsteller Guillaume Apollinaire geprägt) zuzuordnen sind. 

Da wir im Mathematikunterricht zeitgleich geometrische Inhalte (Geraden, schneiden sich, parallel,..) hatten, passte das Thema sehr gut.
Der Auftrag war recht einfach, die Umsetzung hinter nicht so leicht wie ich dachte:
  1. Lege dein Blatt quer und zeichne mit einem langen Lineal 6 Linien von ganz oben bis ganz unten. Die Linien dürfen sich nicht schneiden und sollten gut über das Blatt verteilt sein (da gabs schon die ersten Pannen...)
  2. Zeichne nun einige Kreise (mithilfe von Schablonen, CDs etc.) auf das Blatt. Pass auf, dass keine zu kleinen Flächen enstehen!
  3. Fange nun in einer Ecke an und fülle sie mit Farbe.
  4. Flächen die direkt daneben liegen füllst du mit einer anderen Farbe (möglichst die Farbe aus dem Farbkreis, die deiner ersten Farbe gegenüber liegt)
  5. Die Fläche, die gegenüber dem Schnittpunkt der beiden Linien liegt, füllst du wieder mit der ersten Farbe...
Soweit lief es auch ganz gut, und alle Schüler verstanden das Prinzip. Jedoch schlichen sich später immer wieder Fehler ein, da die Schüler plötzlich irgendwo anders weitergemalt haben, oder weil sie Flächen übersehen haben, da sie bei 2. nicht aufgepasst haben, und die Flächen zu klein wurden...

Naja, nächstes mal kommt noch ein 6. dazu: Mache erstmal einen Punkt mit der entsprechenden Farbe in die Fläche ;-)

Hier ein gut gelungenes Beispiel:




Freitag, 15. Januar 2010

Was ist das?

Als ich das Buch: Was ist das?  von Antje Damm in die Hände bekam, hatte ich die Idee im Kunstunterricht mit einer meiner 2. Klassen auch so ein Buch zu gestalten. Ich sammelte einige einfache Bilder und zeigte sie den Schülern, nachdem wir gemeinsam das Buch angeschaut haben. Sie hatten sofort viele Ideen, wie man diese Bilder in einen neuen Sinnzusammenhang stellen kann.
Etwas ähnliches ist auch hier zu finden, allerdings mit realen Gegenständen. Auch sehr schön!!!!!
Anbei einige Arbeiten der Schüler.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Dripping like Pollock im Kunstunterricht der Grundschule

Als erstes vielleicht online unter http://www.jacksonpollock.org/
und dann im Kunstraum (oder besser draußen, da es doch ne kleine Sauerei ist)

Dienstag, 12. Januar 2010

Paketband Kugeln

Während der Vorweihnachtszeit sind diese schönen Kugeln entstanden. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von einem Blog, dessen Namen ich leider vergessen habe.
Ich habe diese Kugeln im Kunstunterricht mit einer 1. und 2. Klasse gemacht.

Man benötigt:
  1. Luftballons
  2. Tapetenkleister
  3. Paketband
  4. eventuell Glitzer und Deko
und so gehts:
  1. Luftballon leicht aufpusten, so dass er möglichst rund ist. (Wasserbomben sind eventuell besser geeignet)
  2. Den Luftballon mit dem Paketband einwickeln
  3. Am Schluß n Knoten machen und etwas Band zum Aufhängen überlassen
  4. Dann die Kugeln in einen Eimer mit Kleister tauchen oder mit Kleister überschütten.
  5. Dekorieren (man kann auch Sterne und Glitzer etc. in den Kleister geben)
  6. Gut trocknen lassen (dauert ca. 2 Tage)
  7. Zum Schluß den Luftballon zerstechen, und aus der Kugel ziehen.


























Sonntag, 10. Januar 2010

Design Tannenbaum

Materialien: 
  • Pappteller
  • grünes Papier
je Teller werden zwei Blätter Papier jeweils zu einer Ziehharmonika gefaltet und an den Seiten zusammengeklebt, so dass ein "Ziehharmonikakreis" entsteht. Dieser wird einfach auf den Teller geklebt, welcher zusammen mit den anderen an der Wand befestigt wird.

Ich hab` dies in einer 1. Klasse gemacht. Da jetzt Weihnachten vorbei ist, hatte ich die Idee, die Teller in der nächsten Kunststunde weiter zu verarbeiten. Ich denke es werden ein paar Blümchen entstehen.... Fotos folgen dann...


Mittwoch, 6. Januar 2010

Frottagen weiterverarbeiten

Eins meiner ersten Projekte mit einer 2. Klasse:
Nachdem ich einige Bilder von Max Ernst gezeigt habe, entschlossen wir uns durch das Schulgebäude zu schleichen und mit Wachsmalstiften und Papier bewaffnet nach interessanten Strukturen zu suchen um diese auf dem Papier durch die Frottagetechnik festzuhalten.

Montag, 4. Januar 2010

Platform 21 - Stop recycling, start repairing!


Du kannst alles reparieren!
Für weitere Interessanten Ideen und Bildmaterial schaut bitte bei Platform21 in den Niederlanden vorbei.
Besonders zu empfehlen ist auch die "Hacking IKEA" Aktion



Kunstunterricht mal anders


COMBO a collaborative animation by Blu and David Ellis (2 times loop) from blu on Vimeo.

Ich habe vor etwas längerer Zeit irgendwo im Netz ein Video gefunden, in dem ein Kunstlehrer eine solche Animation mit seiner Kunstklasse gemacht hat. Leider finde ich es nicht wieder! Sie war natürlich etwas einfacher gestaltet, und als Fläche diente nur die Tafel des Klassenzimmers, aber sie war echt super!!!

Ten Classroom Creativity Killers by Marvin Bartel - © 2001 to 2008





...neulich an der Haltestelle

























I´m not a monster!!! Ein in Photoshop durch Zufall entstandenes Fantasiewesen

Manchmal machen Computer schon komische Sachen.


Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist... - strukturelle Veränderung alltäglicher Erscheinungen

...manchmal reicht es schon mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen und zu sehen (besser noch "besehen" (warum gibt es eigentlich begreifen und besprechen, aber nicht besehen?). Gerade solche Abwandlung von alltäglichen Erscheinungen - das neu erfinden der Umgebung - scheint mir eine Aufgabe zu sein, die höchste Kreativität (Kreativität im weitesten Sinn beruht auf der Fähigkeit, die Lücke zwischen nicht sinnvoll miteinander verbundenen oder logisch aufeinander bezogenen Gegebenheiten durch Schaffung von Sinnbezügen (freier Assoziation) mit bereits Bekanntem und spielerischer Theoriebildung (Phantasie) auszufüllen) verlangt.







thinking like an artist








Learning to think like an artist means:
  • looking at things more closely than most people do.
  • finding beauty in everyday things and situations.
  • making new connections between different things and ideas.
  • going beyond ordinary ways of thinking and doing things.
  • looking at things in different ways in order to generate new perspectives.
  • taking risks and exposing yourself to possible failure.
  • arranging things in new and interesting ways.
  • working hard and at the edge of your potential.
  • persisting where others may give up.
  • concentrating your effort and attention for long periods of time.
  • dreaming and fantasizing about things.
  • using old ideas to create new ideas and ways of seeing things.
  • doing something simply because it's interesting and personally challenging to do.